zurück Heinz Hugel  
An Smidts Park 48
28719 Bremen
Tel.0421-641448
h.renate@web.de
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Zur Person :

Heinz Hugel, geb. 1936 in Bremen, ist seit 1976 im künstlerischen Bereich tätig.
Ab 1981 arbeitet er als freischaffender Künstler und gründete ein Jahr später eine Produzentengalerie.
1992 gründete er zusammen mit vier  anderen Künstlerinnen die Vereinigung internationaler Künstler „Quintum“.
Nach frühen Studienreisen nach Ungarn und Griechenland (Kreta) folgte 2001 eine weitere nach Oklahoma/USA mit mehreren
Ausstellungen.
 2002:  Zertifikat der Hochschule Bremen  bei Professor Uwe Mämpel: „Kunstpraxis – experimentelle Keramik“ .
2007: Mitgründung der Gruppe „DADAsindse“ und Beitritt zum Verein „Kunst in der Provinz“.
2009: Beitritt zum Verein „Art Projekt“.

Ausstellungen u. Ausstellungsbeteiligungen , etc.:

Bremen, Borgholzhausen, Herford, Hamburg, Kiel, Kleestadt/Gr. Umstadt, Langenargen/Bodensee , Loidved/Dänemark, München, New York/USA, Oklahoma/USA - Rose State College/Oklahoma City, Tribes Gallery/Norman / USA, Heaven/ Gracemont / USA, int. Ausst.: „German and Anadarko Basis Artists”- , Siklos/Ungarn, Tekomatorp/Schweden, Tournus/Frankreich,  Zwolle/Niederlande

Div. Ausstellungen in Niedersachsen:  Bassum, Bruchhausen –Vilsen: Klostermühle Heiligenberg, Delmenhorst, Diepholz, Kirchdorf, Lemwerder, Oldendorf, Osterholz-Scharmbeck, Rotenburg/Wümme, Schneesen, Sulingen, Syke, Wagenfeld, Weertzen, Weyhe, Wildeshausen, Worpswede

Workshops u.a.   Div. Rakuworkshops in Rotenburg/W. für die Gruppe
durchgeführte    Quintum;    div. Rakuworkshops  in Weseburg /
Angebote             Westernburg  (mit Prof. Uwe Mämpel);  Einführung
                              in kreative Linoldrucktechniken  (Auswahl): in der
                              Highschool Anadarko/Oklahoma/USA;
                              Einführung in kreative Keramiktechniken mit
                              Schülern der bbs /Syke

Fügungen

Heinz Hugel im Gespräch mit Renate Hugel

Heinz Hugel (h. h.): „Meine Fundstücke sind Materialien wie Holz, Eisen, Blei, auf welche ich zufällig aufmerksam geworden bin: Sie zeigen Spuren der Vergangenheit…“
Renate Hugel (R. H.): Und damit besitzen sie eine eigene Identität! Kann man das so sagen?
h. h.: „Ja. Zuerst spiele ich mit verschiedenen Zusammenfügungen. Dabei entscheide ich, ob die vorgefundene Identität verstärkt werden soll, oder ob ich den Dingen eine neue Identität verleihe.“
R. H.: Also, entweder das Einssein mit dieser Identität verstärken, oder aber einen Aufbruch in unbekannte Gefilde herbeiführen?
h. h.: „Genau! Das ist ein spannender Prozess. Keramik oder Farbe kommen häufig später dazu.“
R. H.: Damit hast du Vorgefundenes in andere Zusammenhänge gebracht und durch dein Einwirken der Vergangenheit der Dinge eine neue Zukunft ermöglicht – jene Option wurde zumindest freigesetzt…
h. h.: „Nun liegt es am Betrachter, welches Bild er zulässt.“
R. H.: Es kommt also auf die Wahrnehmung des Betrachters an! Also, ob er das Bekannte und fest Beschlossene, ja Determinierte oder aber das neu Definierte und doch Offene zulässt, welches Freiräume im Denken vermittelt. . .
h. h.: „Wieder kommt es zu Fügungen, welche sich nun in der Wahrnehmung und im Denken des Betrachters vollziehen…“
R. H.: Neue reizvolle Gespräche können sich ereignen, lyrisch und voll Poesie: ein kommunikatives Handlungsspiel voller Geheimnisse zwischen individueller Erfahrung und wertender Interpretation . . .
h. h.: „Das wäre der Idealfall!“
R. H.: Die Offenheit, die du dem Betrachter anbietest hängt zusammen mit deiner Offenheit beim Gestaltungsprozess.
h. h.: „Mag sein.“
R. H.: Wie verhält es sich bei deinen späteren Arbeiten, also bei denen aus jüngster Vergangenheit? Ich denke z. B. an deine kreativen Drucke oder „digits“ (digitalen Schöpfungen). Hast du dabei dein oben beschriebenes Denk- und Handlungsprinzip beibehalten?
h. h.: „Ja. Ich habe nur die Ebene gewechselt.“


geier - wally
Foto der gleichnamigen Skulptur* vor Mischtechnik
 *Wachsfigur auf Holzsockel m. Collage-Elementen Fotoprint auf Aludibond

mit offenen armen. . .
- intermezzo -
Fotoprint auf Leinwand

o. t.
Linoldruck, auf Karton kaschiert


die verwandlung
- nach  d. gleichnamigen erzählung v. franz kafka -
Materialcollage auf Keramikplatte

die zwei
Keramik, auf Ziegeldraht gebrannt